A U.S. Army tank drives through smoke from another tank, which was disabled during a four-hour running gun battle with insurgents in Mosul, Iraq Saturday Feb. 12, 2005
Themenmodul

Massenvernichtungswaffen

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Massenvernichtungswaffen – ein politischer Begriff

Der Begriff Massenvernichtungswaffen hat eine lange, wechselhafte Geschichte. Eine allgemein anerkannte oder völkerrechtlich verbindliche Definition gibt es nicht. Eine in Politik und Gesellschaft weitverbreitete indirekte Definition liefert jedoch Resolution #1540 des UN Sicherheitsrates vom 28. Weiter...


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Atomwaffen

Atomwaffen (auch Kernwaffen und Nuklearwaffen genannt) sind Massenvernichtungswaffen, deren Wirkungen auf Kernspaltung oder Kernfusion beruhen. Zu ihrer Herstellung wird entweder zu über 90 Prozent hoch angereichertes Uran aus Urananreicherungsanlagen oder in Wiederaufbereitungsanlagen aus abgebrannten Kernbrennstäben separiertes Plutonium benötigt. Weiter...


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Biowaffen

Für die Vereinten Nationen sind biologische Waffen „alle gezielt eingesetzten […] infektiösen Stoffe, die Krankheiten oder Tod bei Mensch, Tier oder Pflanzen verursachen“. Sie gehören zusammen mit nuklearen, chemischen und radiologischen Kampfmitteln zur Gruppe der sogenannten Massenvernichtungswaffen. Weiter...


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Chemische Waffen

Chemische Waffen können als Massenvernichtungsmittel viele Tote und Verwundete fordern. Dabei sind sie relativ billig in der Herstellung. Die ersten Chemiewaffen wurden während des Ersten Weltkriegs entwickelt und eingesetzt. Weiter...


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Trägersysteme

Trägersysteme können je nach Stationierungsart in land-, luft- und seegestützte Systeme oder je nach Aufgabe in Luftabwehr-, See- oder Landzielwaffen untergliedert werden. Als Trägermittel für atomare, biologische oder chemische Waffen können sehr unterschiedliche Systeme dienen: zum Beispiel Artilleriegeschütze, Raketen, Marschflugkörper, Flugzeuge, Hubschrauber oder Torpedos. Weiter...


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Nuklearstrategie – Zwischen Abschreckung und Einsatzdoktrin

Seit dem 8. August 1945, dem Tag der Zerstörung Nagasakis durch die Atomwaffe „Little Boy“, ist nie wieder eine nukleare Waffe im Krieg eingesetzt worden. Dieses Tabu gilt seit mehr als 65 Jahren. Weiter...


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Fallstudie – Die Proliferationsgefahr: Die Beispiele Iran und Israel

Mit Hilfe Frankreichs wurde 1956 ein nuklearer Forschungsreaktor in Dimona in der Negev-Wüste in Israel gebaut. Später kam eine unterirdische Wiederaufbereitungsanlage hinzu, in der Plutonium für den Bombenbau produziert wurde. Weiter...


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Fallstudie – Die Proliferationsgefahr: Beispiel Nordkorea

Im April 2012 wurde in die Verfassung Nordkoreas die Formulierung aufgenommen, dass das Land „im Besitz der Atomwaffe“ sei (Nordkorea bezeichnet sich offiziell als Atommacht). 2006 und 2009 hatte der autoritär regierte Staat jeweils einen Atomtest durchgeführt. Weiter...


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Atomwaffen in Europa

Atomwaffen prägen die Geschichte Europas seit fast 60 Jahren. Im März 1955 brachten die US-Streitkräfte ihre ersten atomaren Fliegerbomben in die Bundesrepublik. Schon einen Monat später folgten Sprengköpfe für atomare Matador-Marschflugkörper und Artilleriegranaten vom Kaliber 280 Millimeter, bald darauf auch für Honest John- und Corporal-Raketen, 203-Millimeter-Geschosse für Haubitzen und atomare Landminen. Weiter...


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Siamesische Zwillinge – Die zivile und die militärische Nutzung der Atomtechnik

Die zivile und die militärische Nutzung der Kerntechnik ähneln siamesischen Zwillingen: Sie sind so eng miteinander verbunden, dass sie sich kaum voneinander trennen lassen. Mit der zivilen Anwendung der Nukleartechnik kann Wissen, Material und Technologie gewonnen werden, das auch für ein militärisches Atomprogramm einsetzbar ist. Weiter...


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Versuche der Risikobegrenzung: Nukleare Nichtverbreitung, Rüstungskontrolle und Abrüstung

Unmittelbar nach den Atomwaffeneinsätzen in Hiroshima und Nagasaki begannen erste Bemühungen zur Einhegung und Eliminierung der atomaren Gefahr. Diese dauern bis heute an. Prinzipiell können entsprechende bilaterale, multilaterale und universelle Vereinbarungen zwei Ziele haben. Weiter...


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Atomterrorismus - Mythos oder reale Gefahr?

Die Angst vor einer nuklearen Waffe in den Händen von Terroristen ist fast so alt wie die Atombombe selbst. Schon Anfang der 1950er Jahre warnte Robert Oppenheimer, einer der Väter der amerikanischen Nuklearwaffen, dass drei oder vier Menschen New York zerstören könnten, wenn es ihnen gelänge eine Atombombe in die Stadt zu schmuggeln. Weiter...


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Schmuggel von radioaktivem und radiologischem Material

Radioaktives Material stammt aus Kernwaffen, Kraftwerken und auch Forschungsreaktoren. Unter radiologischem Material versteht man Stoffe mit eher geringer Strahlung, wie sie in der Industrie und Medizin, besonders in der Strahlentherapie, gebraucht werden. Weiter...


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Biologische Waffen und biologischer Krieg - Eine kurze Geschichte

Biowaffen gelten als „exotisch“, tatsächlich sind sie aber so alt wie die Geschichte des Krieges selbst. In der Hoffnung, damit Krankheiten auszulösen, bewarfen schon die alten Römer ihre Feinde mit menschlichem Kot. Weiter...


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Die Forschung an Kampfstoffen - Offensive Forschung, defensive Forschung

Die 1971 von den Vereinten Nationen angenommene sogenannte „Biowaffenkonvention“ geht einen entscheidenden Schritt weiter als das ein halbes Jahrhundert vorher ausgehandelte Genfer Protokoll, das den Einsatz von biologischen Kampfmitteln zu unterbinden suchte. Weiter...


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Verbot ohne Überprüfung - die Biowaffenkonvention (BWK) und ihre Lücken

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen nahm am 16. Dezember 1971 die sogenannte „Biowaffenkonvention“ an. Der volle Titel lautet auf Deutsch: „Konvention über das Verbot der Entwicklung, Herstellung und Lagerung bakteriologischer (biologischer) Waffen und von Toxinwaffen sowie über die Vernichtung solcher Waffen“. Weiter...


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Bioterrorismus – Mythos oder reale Gefahr?

Kaum war die Bedrohung des Kalten Krieges vorbei, ging in der westlichen Welt die Angst um, terroristische Gruppierungen könnten sich Massenvernichtungswaffen besorgen und damit verheerende Anschläge verüben. Weiter...


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Chemische Kampfstoffe – Eine Typologie

Nach Erkenntnissen der Chemiker besteht die materielle Welt aus über 40 Millionen verschiedener Stoffe, von denen 80.000 Verbindungen auch industriell hergestellt werden. Ein Teil dieser Substanzen hat eine für den Menschen oder die Natur schädliche Wirkung. Weiter...


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Chemische Kampfstoffe im Einsatz

Ein Einsatz von chemischen Waffen bietet für die Militärs einige „Vorteile“: Da chemische Waffen zu den Massenvernichtungsmitteln zählen, kann mit ihnen eine Vielzahl von Personen bzw. Soldaten in einem mehr oder weniger großen Gebiet getötet werden. Weiter...


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C-Waffen-Verbot, Nichtverbreitung und C-Waffen-Abrüstung

Chemiewaffen waren die ersten Massenvernichtungswaffen. Trotz zahlloser Opfer war ihr Einsatz in keinem Fall kriegsentscheidend. Wiederholt hatten die Angreifer selbst unter den Spätfolgen zu leiden, so etwa die US-Veteranen des Vietnamkrieges. Weiter...

Datentabellen

Für einige ausgewählte Kartenlayer stellt das Informationsportal Krieg und Frieden die vollständigen zugrunde liegenden Datensätze in tabellarischer Form bereit. Weiter...


Länderporträts

In den Länderportäts werden die Daten und Informationen länderweise zusammengeführt und tabellarisch aufbereitet, die in den Modulen für die Darstellung in Karten und Abbildungen genutzt wurden. Weiter...


Navigation und Bedienung

Die Informationen und Daten eines jeden Moduls werden primär in Form von aktivierbaren Kartenlayern bereitgestellt und durch Texte und Grafiken ergänzt. Die Kartenlayer sind in dem Menübaum auf der rechten Seite nach Themen und Unterthemen sortiert aufgelistet. Weiter...

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