Was versteht man unter Reintegration?

Die sozioökonomische Wiedereingliederung von Exkombattantinnen und Exkombattanten ist ein sehr anspruchsvoller und schwieriger Weg, weil Postkonfliktländer oft nur über schwache Wirtschaftsstrukturen verfügen, etwa wenn viel Infrastruktur zerstört wurde und die wirtschaftliche Entwicklung zum Erliegen kam. Manche Kämpferinnen und Kämpfer sind gesellschaftlich stigmatisiert, weil sie Gräueltaten an der Bevölkerung begangen haben. Die Wiedereingliederung ist insbesondere dann schwierig, wenn Menschen nichts außer Krieg und Kämpfen gelernt haben, also über keine zivilen Fähigkeiten oder Wissen verfügen, was ihnen erlauben würde, dauerhaft ein friedliches Einkommen zu erwirtschaften.

Notwendig sind zunächst also oft Maßnahmen zur Aus- und Weiterbildung. Darüber hinaus geht es aber um die Bereiche Wiedererlangung der physischen und psychischen Gesundheit, An- und Einpassung an bzw. in zivile Gemeinschaften, das Finden einer Beschäftigung und Einkommensquelle sowie der Erlangung von Anerkennung und sozialem Status.


Magnifying Glass in front of a Boston map

Länderporträts

In den Länderportäts werden die Daten und Informationen länderweise zusammengeführt und tabellarisch aufbereitet, die in den Modulen für die Darstellung in Karten und Abbildungen genutzt wurden.

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Compass with Mirror

Navigation und Bedienung

Die Informationen und Daten eines jeden Moduls werden primär in Form von aktivierbaren Kartenlayern bereitgestellt und durch Texte und Grafiken ergänzt. Die Kartenlayer sind in dem Menübaum auf der rechten Seite nach Themen und Unterthemen sortiert aufgelistet.

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Buchhandlungen bangen um die Buchpreisbindung

Datentabellen

Für einige ausgewählte Kartenlayer stellt das Informationsportal Krieg und Frieden die vollständigen zugrunde liegenden Datensätze in tabellarischer Form bereit.

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