Was versteht man unter Chemischen Waffen?

Chemische Waffen gehören zusammen mit nuklearen, biologischen und radiologischen Kampfmitteln zur Gruppe der sogenannten Massenvernichtungswaffen. Entwicklung, Herstellung und Einsatz sind seit der internationalen Biowaffenkonvention von 1971 verboten. Chemiewaffen fordern als Massenvernichtungsmittel viele Tote und Verwundete, sind aber relativ billig in der Herstellung. Daher galten sie lange Zeit als „Atombombe des kleinen Mannes“. Die ersten Chemiewaffen wurden während des Ersten Weltkriegs entwickelt.

Chemiewaffen bestehen aus einem chemischen Kampfstoff und einen Trägersystem, um diesen Kampfstoff ins Ziel zu befördern. Die chemischen Kampfstoffe haben eine erstickende, lähmende oder giftige Wirkung. So gibt es Haut-, Lungen-, Nerven- und Blutschädigende Gifte. Die ersten Chemiewaffen bestanden einfach aus den giftigen Gasen, die aus der chemischen Industrie schon bekannt waren, wie z. B. Chlor oder Phosgen. Später synthetisierte man neue Kampfstoffe, die extra für die militärische Kriegsführung entwickelt wurden. Bei den Trägermitteln kann es sich um Minen, Handgranaten, Granaten, Bomben, Sprühtanks oder Raketensprengköpfe handeln.


Magnifying Glass in front of a Boston map

Länderporträts

In den Länderportäts werden die Daten und Informationen länderweise zusammengeführt und tabellarisch aufbereitet, die in den Modulen für die Darstellung in Karten und Abbildungen genutzt wurden.

Weiter ...
Compass with Mirror

Navigation und Bedienung

Die Informationen und Daten eines jeden Moduls werden primär in Form von aktivierbaren Kartenlayern bereitgestellt und durch Texte und Grafiken ergänzt. Die Kartenlayer sind in dem Menübaum auf der rechten Seite nach Themen und Unterthemen sortiert aufgelistet.

Weiter ...
Buchhandlungen bangen um die Buchpreisbindung

Datentabellen

Für einige ausgewählte Kartenlayer stellt das Informationsportal Krieg und Frieden die vollständigen zugrunde liegenden Datensätze in tabellarischer Form bereit.

Weiter ...