Quellenverzeichnis

ACA

Die Arms Control Associaton wurde 1971 gegründet und hat ihren Sitz in Washington D.C., USA. Sie ist eine nicht-parteigebundene Organisation, die zum Thema Rüstungskontrolle, speziell zu Rüstungskontrollabkommen, arbeitet. Die Organisation informiert Politik, Presse und Öffentlichkeit durch regelmäßige Schriften und Bildungsprogramme, durch Interviews, Analysen und Kommentare. Die sogenannten „Fact Sheets“ bietet einen Überblick über Schlüsselthemen der Rüstungskontrolle, wie beispielsweise über Nukleare Abrüstung oder aktuelle Atomverhandlungen.

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BAS

Das Magazin “Bulletin of the Atomic Scientists” existiert seit 1945. Zur Zeit erscheint alle zwei Monate eine einflussreiche online Version, die aktuell und breit gefächtert zu nuklearen Themen berichtet. Diese Themen umfassen unter anderem auch Atomenergie, Atomwaffen, internationale Verträge und nuklearen Terrorismus. In Bezug auf Zahlen zum Bestand von Atomwaffen ist zu beachten, dass diese Quelle für die USA nur den militärischen Lagerbestand angibt. Angaben über die russischen Atomwaffen beinhalten jedoch auch die ausgemusterten Atomwaffen. Dadurch kommt es zu einem erheblichen Bestandunterschied zwischen den USA und Russland.

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bmwfw

In der jährlich erscheinenden Veröffentlichung "World Mining Data" wird die Produktion von 63 mineralischen Rohstoffen in 168 Ländern zusammengefasst und statistisch aufbereitet. So werden ausführliche Informationen über die Produktion 63 wichtiger Rohstoffe (aufgeschlüsselt nach Kontinenten, Ländergruppen, Entwicklungsstatus, Pro-Kopfeinkommen, Wirtschaftsblöcken, politischer Stabilität der Produzentenländer, größten Produzenten u.a.) bereitgestellt. Darüber hinaus listet der World Mining Data Report die Rohstoffproduktion differenziert nach Produzentenländern in Tabellenform auf.

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BEH

Das Bündnis ist seit 2005 ein Zusammenschluss von Brot für die Welt, medico international, Misereor, terre des hommes und der Welthungerhilfe. Bei Krisen und Katastrophen soll Hilfe koodiniert zu Verfügung gestellt werden. Es wird versucht eine positive Entwicklung in betroffenen Ländern zu fördern. Seit 2011 wird jährlich der WeltRisikoBericht veröffentlicht. Dieser beinhaltet den WeltRisikoIndex, anhand von Indikatoren werden das Naturkatstrophenrisiko und die Fähigkeit von Gesselschaften diese Katastrophen zu bewältigen berechnet.

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CNS

Das CNS wurde 1989 von Dr. William Potter in den USA gegründet. Es setzt sich ein, die Verbreitung Massenvernichtungswaffen durch die Ausbildung von Spezialisten weltweit einzudämmen. Das Forschungsprogram umfasst chemische und biologische Massenvernichtungswaffen, die Erarbeitung von Richtlinien, Abrüstung in Ost-Asien, neu entstandenen Staaten und ein Bildungsprogramm Abrüstung. Des Weiteren wird ein weltweites Netzwerk an Abrüstungsexperten aufgebaut. Publikationen erscheinen für alle Bereiche der Massenvernichtungswaffen, sowie Abrüstung und Terrorsimus. Das CNS hat einen globalen Datensatz zu Chemischen und Biologischen Waffen zusammengetragen, der zuletzt im Jahr 2008 aktualisiert wurde und der sich aus unzähligen offen zugänglichen offiziellen und inoffziellen Einzelquellen und Dokumenten speist.

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CTBTO

Die 1997 gegründete in Wien ansässige CTBTO hat es sich zur Aufgabe gemacht, die erstmalige Entwicklung bzw. die Weiterentwicklung von Atomwaffen zu erschweren. Als Überwachungsmöglichkeit dient ein weltweites Netz von Sensoren, desweiteren sollen nach des in Krafttretens Vor-Ort-Inspektionen durchgeführt werden. Die Organisation kann ihre Aufgabe erst dann vollständig ausüben, wenn die 44 Staaten den Annex 2 des Vertrages ratifiziert haben, bisher haben diesen Anhang nur 41 Staaten unterschrieben und 36 ratifiziert

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FAS

Die FAS (dt. Vereinigung Amerikanischer Wissenschaftler) wurde 1945 als Think Tank gegründet, um eine zivile Nutzung der Atomkraft zu fördern und die Menscheit vor einem Atomkrieg zu schützen. Regelmäßige Veröffentlichungen beschreiben kritisch aktuelle atomare Entwicklungen und greifen immer wieder die Problematik von Atomwaffen aus einer globalen aber auch länderspezifischen Perspektive auf. Es werden Angaben zum klassifizierten Atomwaffenarsenal nach strategischen und nicht strategischen Atomwaffen, Atomwaffenreserven, der militärischen Lagerung der Atomwaffen und dem vollständigen Inventar jedes Landes angeboten. Zusätzlich gibt es Angaben darüber, welche Länder die technischen Kapazitäten und Möglichkeit besitzen, in naher Zukunft Atomwaffen zu entwickeln.

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GA

Geoscience Australia ist eine australische Agentur die sich mit Nutzung und Management von Ressourcen, nachhaltige Energie, Tourismus, Umweltmanagement und dem damit verbundenen Wohlbefinden der Bevölkerung beschäftigt. 2008 wurde eine nukleare Explosionsdatenbank veröffentlicht, die alle Explosionen der Jahre 1945 bis 2007 dokumentiert.

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IAEO

Die 1957 gegründete IAEO (eng. International Atomic Energy Agency - IAEA) steht für friedliche atomare Nutzung. Der Hauptsitz ist in Wien, daneben gibt es eine Reihe von regionalen Büros. Aus über 100 Ländern arbeiten ca. 2.300 Experten aus unterschiedlichen Gebieten in der Organisation. Nukleare Sicherheit, Wissenschaft, Technologie, Sicherheitsklauseln und Prüfungen nuklearer Anklagen sind die Hauptaufgabenfelder. Jährlich erscheint der Nuclear Safety Review mit dem weltweit aktuellen Stand aller operativen, pausierenden, abgeschalteten, geplanten und im Rückbau befindlichen Atomkraftwerke und –reaktoren und ihres derzeitgen Status. Zudem stellt die IAEO Datenbanken zu weltweiten Forschungsreaktoren und ein Atomkraftwerk Informationssystem bereit.

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IISS

Die Trägersysteme werden jährlich vom IISS im The Military Balance veröffentlicht. Das Internationale Institut arbeitet im wissenschaftlichen Bereich der Politikberatung und befasst sich mit militärischen und strategischen Fragen. Im jährlich publizierten Military Balance sind Angaben zur Anzahl von Soldaten, Waffen, Bevölkerung und BIP zu 170 Ländern aufgeführt. Hauptsächlich werden die Bereiche Waffen und Soldaten (inklusive Rekruten und Paramilitärs) pro Land differenziert und detailreich aufgelistet. Ebenfalls bewertet das IISS die militärischen Kapazitäten und Rüstungsökonomien.

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ILPI

Das Osloer International Law and Policy Institute (ILPI) ist ein unabhängiger Thinktank mit Fokus auf Good Governance, Friedens- und Konfliktforschung sowie Internationalem Recht. Neben Forschung, Analysen und Politikberatung bietet das ILPI Trainings für private, öffentliche und internationale Organisationen an und möchte so den Austausch zwischen Wissenschaft und Politik verbessern. Ein Bereich des ILPI ist das „Weapons of Mass Destruction Project“. Es hat das Ziel, die öffentliche Debatte über die Eleminierung aller Nuklearwaffen voranzutreiben. In diesem Zusammenhang werden u.a. Hintergrundpapiere und Karten über den nuklearen Schutzschuld der NATO erstellt.

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IPFM

Die im Januar 2006 gegründete IPFM Initiative hat sich zur Aufgabe gemacht die globale Produktion, Lagerung und Nutzung von hoch angereichertem Uran und Plutonium zu reduzieren. Diese beiden Stoffe sind der Hauptbestandteil von Atomwaffen. Die Einschränkung dieser Stoffe führt zu einer größeren Sicherheit gegenüber dem Atomkriegsrisiko, aber auch gegen dem Risiko, dass Terroristen an diese Stoffe gelangen können. Das Material wird in Atomkraftwerken genutzt oder fällt als Abfallprodukt bei der Stromproduktion an. Von beiden Materialien ist genug in Umlauf um die Anzahl an Atomwaffen zu verdoppeln.

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NNSA

Die Atomic Energy Commission (AEC), gegründet 1947, erschuf 1962 das Nevada Operations Office, das nach mehreren Umstrukturierungen seit dem Jahr 2000 der Führung der National Nuclear Security Administration (NNSA) untersteht. Die NNSA ist verantwortlich für die Sicherheit, Zuverlässigkeit und Leistung des amerikanischen Atomwaffenbestandes ohne Nukleartests. Gleichzeitig beaufsichtigt die Organisation die atomaren Antriebe in der Marine und hilft bei nuklearen und radiologischen Notfällen auf der Welt.

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START

START forscht seit 2005 im Bereich Terrorismusbekämpfung an der Universität in Maryland. Forschungsfragen umfassen unter welchen Bedingungen sich Personen oder Gruppen radikalisieren, welche Angriffsziele werden aus welchen Gründen gewählt und welchen Einfluß hat Terrorismus auf Geselschaften. Das Konsortium stellt die frei nutzbare Datenbank GTD (Global Terrorism Database) mitt mehr als 104.000 terroristische Eriegnisse zwischen 1970 und 2011 zu Verfügung. Datum, Ort, Art des Vorfalls, genutzte Waffen, Art des Opfers, Tote, Verletzte und Verantwortliche sind enthaltene Informationen.

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Magnifying Glass in front of a Boston map

Länderporträts

In den Länderportäts werden die Daten und Informationen länderweise zusammengeführt und tabellarisch aufbereitet, die in den Modulen für die Darstellung in Karten und Abbildungen genutzt wurden.

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Compass with Mirror

Navigation und Bedienung

Die Informationen und Daten eines jeden Moduls werden primär in Form von aktivierbaren Kartenlayern bereitgestellt und durch Texte und Grafiken ergänzt. Die Kartenlayer sind in dem Menübaum auf der rechten Seite nach Themen und Unterthemen sortiert aufgelistet.

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Buchhandlungen bangen um die Buchpreisbindung

Datentabellen

Für einige ausgewählte Kartenlayer stellt das Informationsportal Krieg und Frieden die vollständigen zugrunde liegenden Datensätze in tabellarischer Form bereit.

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